Pyrenäen 2014 (Seite 1)

Von Aachen nach Munster (Elsass) - 30. Mai

Stevens Q abreisefertig

Für die große Sommertour 2014 hatten wir uns mal wieder ein Ziel auf dem Festland ausgeguckt: Quer durch Frankreich sollte es durch das Elsass, die Bourgogne und die Cevennen gehen mit den Pyrenäen als Hauptreiseziel. Und zwar unter Nutzung von Nebenstrecken!

Damit wir dort auch noch etwas Zeit zum Ausspannen und Erkunden des Gebirges haben, nahmen wir uns gute zwei Wochen Zeit und trafen uns zum Start der gemeinsamen Tour im elsässischen Munster.

In den Morgenstunden sattelte ich also meine reisefertige Kuh (links).

Chateau Haut Barr (12.-14. Jhd.) Chateau Haut Barr (12.-14. Jhd.)
Chateau Haut Barr (12.-14. Jhd.)

Nach der üblichen Anreise durch Belgien und Luxemburg legte ich einen ersten Zwischenstopp an der Burgruine von Hohbarr (franz. Château Haut Barr) in den Vogesen ein.Von dort ging es weiter über diverse kleinere Vogesenpässe bis zum Champ du Feu, mit 1099 m höchster Punkt der Mittelvogesen, inklusive Vintage-Aussichtsturm. Da dieser inzwischen für den öffentlichen Verkehr zur Besteigung gesperrt wurde, konnte ich den Turm leider nur noch als Fotomotiv missbrauchen.

Die Fotosession unterbrach Marcs Anruf, er sei bereits in Munster... Also gab ich Gas, um ihn nicht unnötig lange in der aufziehenden Abendkälte ohne wärmendes Feuer warten zu lassen. Den Grill hatte wie immer ich an Bord!

Le Champ du Feu (1099m) Stevens Q am Champ du Feu

Vom Elsass nach Burgund - 31. Mai 

Batterieanschluss mit der Räubermethode geflickt

Nachdem ich die Kälte des vorigen Abends durch Stevens Grill überstanden hatte, haben wir uns nach einem kleinen Frühstück langsam auf den Weg gemacht.

Nach einigen Kilometern begann Stevens Kuh einige Probleme zu machen. Wir mussten kurz vor dem Col du Platzerwasel einen kurzen Stop einlegen. Es stellte sich schnell heraus, dass sich der Kabelschuh am Batterianschluss kaputtgerüttelt hatte. Wir isolierten also das Kabel ab und improvisierten. Nach ein paar Minuten konnten wir schonwieder weiterfahren.

Panorama der ersten Kurven im Elsass

Nach der Reparatur lief Stevens Kuh wieder wie ein Bienchen. Wir ließen schnell die ersten bekannten Berge wie z. B. Le Breitfirst und Le Markstein hinter uns. Zwischendurch nutzten wir das gute Wetter für einige Panoramas .

Panorama im Elsass
Panorama im Elsass
Unsere Kühe genossen die frische Bergluft Trotz des guten Wetters war unterwegs kaum Verkehr und so hielten wir öfter an um die Aussicht zu genießen. Bisher konnten wir das Elsass nicht mit so einer klaren Sicht erleben. Im Winter wird sicher mehr als im Sommer los sein, die vielen Skilifte deuteten jedenfalls auf darauf hin. Ab und an begneten uns ein paar Radfahrer oder vereinzelt Autos, sonst waren wir fast allein unterwegs.
Die Kühe schauten ganz verwundert über den späten Besuch Eine Burg in Burgund
Sonnenuntergang in Burgund

Wir hatten das Glück in der Abendsonne in der Region Burgund anzukommen, die Schlösser und Altstädte wirkten in der Abendsonne sehr beeindruckend.

Zunächst wollten wir wieder auf den Campingplatz fahren, den wir schon bei vergangen Touren genutzt habttn. Der Geruch der nahen Tümpel und das Fehlen der sanitären Anlagen ließ uns jedoch weiter auf einen anderen Platz ausweichen.

Panorama in der Abendsonne

Von Burgund an die Ardèche - 01. Juni 

D54 bei Saint-Appolinaire

Heute war für den vorerst letzten Anreisetag nochmal eine längere Strecke geplant - bis zum Campingplatz an der Ardèche.

Nachdem wir am Vortag recht lustlos nur ein paar Kilometer geschafft hatten, und die zum Teil sogar auf der Autobahn, fraßen wir die vielen Kurven heute nur so in uns hinein! Auf den kleineren Straßen die wir uns absichtlichtlich auf der guten, alten Michelin-Kachte aussuchten waren wir außerdem nahezu alleine unterwegs...

GPS-Track @Google-MapsMit einem 'Klick' auf dieses Symbol könnt ihr in den folgenden Beiträgen die von uns gefahrene Strecke als GPS-Track bei Google-Maps ansehen!

Q-Panorama bei Saint-Appolinaire In Auflösung befindliche D54 bei Saint-Appolinaire
Blick ins Val de Gier
Steven beim Knipsen des Val de Giers

Obwohl es auf den Fotos, wegen der Bewölkung, nicht danach aussieht, war es, als wir zu einem letzten Fotostop in Burgund bei Saint-Appolinaire hielten, bereits richtig heiß geworden. In der bereits in Auflösung befindlichen D54 verewigten also unsere Reifen- und Fußabdrücke (oben) und machten dann, dass wir weiterkommen.

Vorbei am Tal der Gier und Rhone (unten, vom Col de l'OEillon aus) kamen wir unserem Ziel langsam näher.

- Leider zu langsam, denn die Sonne stand bereits bereits bei der Abfahrt vom Col du Rouvey sehr tief, und tauchte die Landschaft in warmes Licht (weiter unten). Den Col du Benas erreichten wir folglich erst im Dunkeln. Nach weiteren 50, von 420 Tageskilometern, war dann endlich Feierabendbierzeit!

Blick ins Tal der Rhone vom Col de l'OEillon
Panorama vom Col du Rouvey (1244m)
Ausblick vom Col du Benas (795m) Col du Benas (795m)

Rund um die Ardèche - 2. Juni 

Nachdem wir uns wieder den schönen Zeltplatz der Cevennen Tour 2009, mit direktem Zugang zur Ardèche, gesucht haben, beschlossen wir heute eine kleine Runde durch das Tal  der Ardèche zu fahren. Kurz nach dem Start mussten wir schon die ersten Foto Stops am Pont d'Arc und vielen weiteren Aussichtspunkten einlegen.

GPS-Track @Google-Maps

Kurvige Strecke an der Ardèche

Kanu Sportler Eindrucksvolle Schleife der Ardèche
Ardeche Pont d'Arc
Schleife der Ardèche
Schleife der Ardèche
Schleife der Ardèche
Bergdorf Le Village de Sceatures
Steven mal auf der Brücke

Als wir die Ardéche nach einiger Zeit zunächst hinter uns ließen, haben wir noch einige sehr schöne Ecken entdeckt. Das Bergdorf Le Village de Sceautres direkt vor einer malerischen Bergkulisse ließ uns kurz innehalten und das ganze auf einem Panorama festhalten. Kurz nach dem Bergdorf fanden wir die Brücke wieder auf der wir auch schon 2009 einige nette Fotos geschossen haben. Natürlich mussten wir die Gelegenheit nutzen und ein paar neue Fotos machen!

Steinbogenbrücke

In der Nähe des Dorfes Sarazin auf der D558 fanden wir noch eine schöne Steinbogenbrücke mit einem ausgetrockneten Flussbett. Das haben wir natürlich noch genutzt um ein paar schöne Schnappschüsse zu machen.

Nach entspannten 217 km kamen wir am frühen Abend an und ließen uns das ein oder andere Steak schmecken.

Panorama einer Steinbogenbrücke

Ardèche chillin' - 03. Juni 

Pause! - Nach den Strapazen der letzten Tage hatten wir uns heute einen Ruhetag an und in der Ardèche verdient. Natürlich versüßt mit Spezilitäten vom Grill und eisgekühltem aus der Starndquelle...

Unser Zeltlager auf dem Campingplatz an der Ardèche

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