Touren 2006

Erste Moseltour mit der Kuh am 10. Juni

In der Eifel Richtung Mosel Pause auf'm Feldweg

2006 war das erste Jahr in dem ich meine im vergangenen Winter neu erworbene Kuh probefahren konnte. Als Ziel einer der ersten Touren hatte ich mir die Mosel auserkoren, wo ich auch noch nie war. Ausgerechnet an diesem Wochenende war dort aber das "Happy Mosel" Event, bei dem alle Hauptstraßen im Moseltal zu Gunsten von Fahrradtouris gesperrt werden, dumm gelaufen!
Trotzdem war es eine schöne, abwechslungsreiche Tour, über die B258 fuhr ich zunächst dem Nürburgring entgegen, wo ich ein obligatorisches Foto mit der Kuh vor der Nordschleife machen mußte.
Auch der mir damals noch neue Weg über die Bundesstraße ist durchaus schön zu fahren (oben).

Nordschleife Kuh anner Nordschleife
Hähnchengrill an der Mosel Weinhang in Cochem

Hinter dem Nürburgring bog ich dann ab in Richtung Cochem, vorbei an dem alten Städtchen Monreal, dessen Besichtigung noch aussteht. Unterwegs attackierte mich ein Vogel, der aber an meinem Bein abprallte. Als ich später in Cochem anhielt und das Ungemach der gesperrten Straßen offensichtlich wurde, suchte ich zwischen den ganzen Radfahrern nach einer Brathähnchenbude. Es dauerte einige Minuten bis ich das am Getriebe festgebackene Flattervieh entdeckte.
Beim Ausblick ins Moseltal lies ich mir das magere Vögelchen munden...(nicht wirklich).

Mosel in Cochem Kuh an der Mosel
Laaange bergauf Gerade

Da ja an der Mosel fahrerisch nicht viel zu reißen war, genaugenommen kam man nicht mal aufs andere Ufer, schlug ich den Heimweg über Luxemburg ein, wo ich noch tanken wollte.

Mit der neu entdeckten Leistung der BMW nach vielen tausend HuFu-km machten dann auch Straßen wie diese endlich mehr Spaß!

Fotos & Tour mit Christoph, HuFu und Bolle am 8. September

HuFu und Bolle am Varnenum HuFu und Bolle am Varnenum
Blinkerreparatur

Heute wollte mich mein Kumpel Christoph auf einer meiner sagenumwobenen Touren begleiten. Er hatte sich kürzlich mit dem Kauf einer HONDA CB 900 "Bol d'Or" den lang gehegten Traum eines eigenen Mopeds erfüllt.

Da wir beide unsere Maschinen frisch poliert hatten, machten wir zunächst eine Fotosession am nahegelegenen
Varnenum, einer gallo-römischen Ausgrabungsstätte.

Wenn man dabei nicht sein Moped umwirft könnte man dann auch gleich zur eigentlichen Tour starten, sonst repariert man erst den Blinker...

HuFu und Bolle im Venn HuFu und Bolle im Venn
HuFu und Bolle im Venn

Nachdem wir endlich losgekommen waren machten wir im Venn bei Baraque Michel einen weiteren Fotostop. Diese Stelle würde auch in Zukunft für viele weitere schöne Fotos herhalten müssen.

Die berühmte Eau Rouge Die berühmte Eau Rouge

Wenn man dieser Straße weiter folgt und Malmedy passiert kommt man zur Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Dort legten wir eine weitere Pause ein, kletterten auf einen Zaun und beobachteten wie diverse Motorradpiloten versuchten eine optimale Linie in der berühmten Eau Rouge zu finden.
Irgendwann fuhr niemand mehr, aber der Tag war noch zu jung, um schon den Heimweg anzutreten. So fuhren wir noch weiter bis nach Luxemburg hinein.

Die berühmte Eau Rouge Die berühmte Eau Rouge
HuFu und Bolle vor einem WKII Geschütz

In Luxemburg machten wir vor einem alten Geschütz, wahrscheinlich aus dem 2. Weltkrieg, eine weitere Fotopause. In einer nahegelegenen Grillhütte war gerade ein Fest im Gange und bald kamen ein paar neugierige Luxemburger unsere Maschinen bestaunen. Danach luden sie uns noch auf ein Bier ein, wirklich ein sympatisches Völkchen!

HuFu und Bolle im Sonnenuntergang HuFu und Bolle im Sonnenuntergang
HuFu und Bolle im Sonnenuntergang

Als die Sonne schon tief stand verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern. Doch auch diesmal kamen wir nich weit bis wir erneut Fotos machen mußten. Leider waren die Kameras damals noch nicht so toll und die Farben sind etwas zu rot. In Echt war es ein noch schönerer Anblick.

Wir hatten nun doch ein paar Kilometer geschafft und nutzten die Gelegenheit in Luxemburg günstig unsere Kraftstoffreserven zu ergänzen. Wenn man die damaligen Spritpreisen sieht, bekommt man heute zu Recht feuchte Augen!

Die Rückfahrt gelang uns dann ohne weitere Zwischenstops und wir kamen rechtzeitig zum Abendbrot nach Hause.

Das waren noch Zeiten!

HuFu Wintertour am 29. Dezember

HuFu über der monschauer Burg Extreme Eiszapfing

In den vergangenen Tagen hatte viel Regen das erste Streusalz weggespült. Nun war es zwar kalt, aber viele Straßen sogar halbwegs trocken. Was lag da näher, als zum Jahresabschluss eine kleine Wintertour mit der HuFu zu machen?!
Los ging's, zunächst Richtung Monschau, wo ich einen ersten Händewärmstop mit Blick auf die Burg machte. Neben der Umgehungsstraße zeugten riesige Eiszapfen von der Kälte.

Blick auf die Roer HuFu unterm Reichensteiner Viadukt
Reichensteiner Viadukt Eissee

Über Mützenich wollte ich weiter nach Eupen. Doch zunächst machte ich noch einen kurzen Abstecher zum Reichensteiner Viadukt. Meine Hände verlangten dort schon wieder nach Zylinderwärme und ich nutzte die Gelegenheit für ein paar Fotos.

Bei besserem Wetter ist die Streckenführung der Straße an dieser Stelle ein Gedicht, über den Viadukt fährt heute niemand mehr.

Straßenführung durch den Reichensteiner Viadukt Straßenführung vorm Reichensteiner Viadukt
Höhe Brackvenn - 622m Blick ins Brackvenn

Der Weg nach Eupen führt durchs Brackvenn. Auf 622 m war es nochmal eine Jacke kälter, doch die tiefstehende Sonne über der Moorlandschaft ließ mich noch einen Moment für weitere Fotos verweilen.

Die weitere Strecke bis Eupen geht fast nur geradeaus, so daß ich meine Hände abwechselnd während der Fahrt am Zylinder wärmen konnte und auf dem Heimweg nicht erneut stoppen mußte.

HuFu im Brackvenn Highway to Hell