Eifel-, Mosel- und Ardennen-Tour mit Marc 09.-12. August

Trophy-Spocht und Gummi-Q am Radioteleskop Effelsberg

Endlich war nochmal für ein paar Tage in diesem verregneten Sommer besseres Wetter angekündigt. Also beschlossen Marc und ich uns, das Wochenende etwas zu verlängern und er wollte mich mit seiner Kuh in Aachen besuchen.

Bei der Gelegenheit wollte Marc auch die frisch auf 300ccm aufgebohrte Trophy-Spocht probefahren. Also holte ich Ihn mit diesem Gerät am 09. August im Ahrtal ab, von wo aus wir den Restweg bis Aachen gemeinsam bestreiten wollten.

Da der Motor noch nicht sauber abgestimmt war und so kein Vollgas zuließ, hatte ich aber gegen die Kuh keine Schnitte und wir machten einige Pausen, beispielsweise am Radioteleskop Effelsberg.

Stausee und Talsperre "La Gileppe" bei Eupen
Karmann Ghia mal anders

Nachdem wir die ausführliche Grillade des Vorabends verdaut hatten machten wir uns am nächsten Mittag auf in die Ardennen. Vorbei am Stausee La Gileppe in der Nähe von Eupen steuerten wir zunächst die Rennstrecke von Spa-Franchorchamps an. Dort war es jedoch wegen eines VW-Treffens total überlaufen.

So dauerte es eine Zeit, bis wir uns aus dem Gewühl lösen konnten und wir traten langsam den Heimweg an. Diesen versüßten wir uns mit der Besichtigung von einem der letzten Königstiger in La Gleize und einem Panther in Grandmenil. Man fragt sich unweigerlich welche Kräfte für die sichtbaren Beschädigungen, wie z.B. gebrochene Turmpanzerung beim Panther, walten mussten!

Zwei Kühe vorm Königstiger in "La Gleize" Königstiger in "La Gleize" - Sonnenseite
Fleischwunden am Königstiger von "La Gleize"  Zwei Kühe vorm Panther in "Grandmenil"
Gerissener Turm am Panther von "Grandmenil" Panther in "Grandmenil" - Schattenseite

Schließlich holten wir uns mit einem Besuch auf dem amerikanischen Ehrenfriedhof in Henri-Chapelle, auf dem unglaubliche 7992 gefallene amerikanische Soldaten aus verschiedenen Schlachten auf belgischem Boden begraben liegen, die andere Seite des Krieges in Erinnerung.

Bei der ganzen Lauferei meldeten sich dann unsere Mägen und wir ließen den Abend bei einer deftigen Mahlzeit im nahegelegenen Sauerbraten-Palast im Aachener Nord-Westen ausklingen, wo wir leider auf ein "lecker Schnäppsje dobei" verzichten mußten, da wir unsere Kühe noch nach Hause bringen mussten :-)

Säulengang des amerikanischen Ehrenfriedhofs von "Henri-Chapelle" Endlose Grabreihen des amerikanischen Ehrenfriedhofs von "Henri-Chapelle"
Kriegsgräberstätte Vossenak im Hürtgenwald

Den nächsten Tag (11. August) begannen wir, wie wir den letzten beendet hatten, mit dem Besuch der Kriegsgräberstätte Vossenack im Hürtgenwald.

Dann fuhren wir weiter durch die Eifel Richtung Mosel und über diese hinüber ins Hunsrück. Dort waren wir auf den kurvigen Strecken "leider" so mit unserem Fahrspaß beschäftigt, dass wir erst auf dem Rückweg dazu kamen Fotos zu machen. Das Moseltal in der Abendsonne zu durchfahren ist diese aber auch durchaus wert!

Um noch genügend Licht zum Grillen zu haben fuhren wir dann aber zügig zurück nach Aachen.

Straße durchs Mosel-Tal
Mosel-Weinberge
Moseltalstraße voraus Zwei Kühe warten auf den Fotografen im Mosel-Tal
Kuh-Fotosession am Westwall bei Paustenbach

Nach der gewaltigen Runde am Vortag, die uns einiges an Sitzfleisch gekostet hatte, nutzen wir den 12. um uns ein wenig auszuruhen. Marc drehte seine Proberunde mit der gepimpten Trophy-Spocht und befand diese ebenfalls für noch ausbaufähig.

Kurz nach Mittag sattelten wir dann doch noch die Kühe um bei bestem Licht einige Westwall-Fotos mit den Mopeds zu schießen, die von ihren Artgenossen skeptisch unter die Lupe genommen wurden.

Dann ließen wir auch diesen Tag früh ausklingen, damit Marc die Chance hatte am nächsten Morgen fit für die Heimfahrt zu sein.

Kuh-Fotosession am Westwall bei Paustenbach Kuh-Fotosession am Westwall bei Paustenbach

Touren 2012