Touren 2009

Aachen-Besuch von Richard vom 9. bis 14. April

Richards Anfahrt von Augsburg nach Aachen Richards Anfahrt von Augsburg nach Aachen

In den Osterferien kam Richard, der in Augsburg lebende Exil-Leipziger und ehemalige Aachener Student, mich mit seinem Eisenschwein für ein paar tolle Tage besuchen. Der Vollständigkeit halber zeige ich hier zunächst ein paar Eindrücke von seiner Anreise nach Aachen, beispielsweise stoppte er am Loreley Felsen. Um ihm die letzten km der langen Fahrt etwas zu erleichtern trafen wir uns am Nürburgring und fuhren dann gemeinsam, abseits der Hauptstraßen, weiter.

Richards Anfahrt von Augsburg nach Aachen Richard trifft am Treffpunkt beim Nürburgring ein
Schöne Kurvenstrecke in Luxemburg Diese Kurve scheint auch bei 4-Radfahrern beliebt zu sein

Am nächsten Tag starteten wir zur ersten gemeinsamen Tour. Diese führte uns nach Luxemburg, wo ich ihm meine neuen Lieblingsstrecken zeigte, die ich erst nach seinem Umzug nach Augsburg entdeckt hatte. An dieser Kurve mit praktischem Gafferparkplatz / Auslaufzone machten wir eine kleine Pause. Beim Fotografieren drängelte sich ein 4-Radfahrer mit seinem Porsche ins Bild, der auch seinen Spaß hatte.

Richards Eisenschwein und meine Trophy-Spocht vorm Sherman So schnell waren die Panzer früher wirklich noch nicht!

Unser Weg führte uns dabei durch Diekirch, wo das nationale Museum für Militärgeschichte seinen Sitz hat. In der Hofeinfahrt stehen dort schon die ersten Panzer herum und hielten für gemeinsame Fotos mit unseren Mopeds her. Überraschend war dabei die Detailverliebtheit der Ausstellungsstücke...Zunge raus

Bordwerkzeug mit Volltreffer Weiterer alliierter Panzer des Museums
Richard demontiert seinen geschändeten Motor Das Kolbenhemd hat es Wegvibriert

Es folgten weitere Touren, z.B. ins Rothaargebirge, bei denen wir, ganz ohne BMW, so viel Freude am Fahren hatten, daß wir nicht zum Fotos machen kamen.
Auf dem Rückweg der Rothaargebirgstour mußten wir die Autobahn nehmen, da ich noch einen wichtigen Termin in Aachen hatte. Dabei verlor Richards ES auf der Kölner Umgehungsautobahn Teile ihres Kolbenhemds, die sich zielsicher ihren Weg ins Pleuellager suchten. Ab da ging es für ihn nur noch mit dem Schandwagen, in Form des "Öcher Schrottmännchens", einem Nachbarn, weiter.
Glücklicherweise lag in unserer Garage noch ein funktionstüchtiger Ersatzmotor, den wir am nächsten Tag als Leihgabe in Richards Maschine einbauten. Mit der angesammelten Routine gelang uns dies fast in Rekordzeit, so daß seine Heimfahrt gesichert war.

Aachener Ersatzmotor wurde implantiert Da geht die Schoise wieder

Als Belohnung wurde dann am Abend erneut deftig gegrillt. Als besonders praktisch zum Anzünden der Kohlen hatte sich dabei schon in den letzten Tagen ein Grillanzündeutensil mit Kamineffekt herrausgestellt. Wird dieses im Dunkeln benutzt, fängt das Metall gut sichtbar an zu glühen!
Dann kam der Tag der Abreise. Erneut begleitete ich Richard noch ein Stück, diesmal bis ins Ahrtal. Um etwas Abwechslung in meinen fahrerischen Alltag zu bringen, nahm ich dieses mal die Eisdielen-TS von Papi... Damit ging eine ereignisreiche Woche voller Benzingespräche zu Ende.

Glühender Grillanzünder nach getaner Arbeit Abschied am Ahrtal

Mit der Kuh in Luxemburg am 1. Mai

Kuh vor der Burg Vianden Kuh vor der Burg Vianden

Während die meisten am 1. Mai noch ihren Rausch ausschliefen, machte ich mich auf den Weg zu einer der ersten richtigen Touren 2009. Wie so oft ging es erstmal Richtung Luxemburg um den leeren Tank aufzufüllen. Bei der Gelegenheit kann man dort auf wenig befahrenen Straßen in bestem Zustand auch wunderbar Motorrad fahren.
Landschaftlich gibt es auch immer wieder neues zu entdecken, wie den Speichersstausee (unten). Die Burg von Vianden (oben) ist auch immer für ein schnes Foto gut.

Speicherstausee in Luxemburg
Grüne Hügellandschaft in Luxemburg

Diesmal machte das Fahren viel zu viel Spaß, als daß ich es dauernd mit Fotopausen unterbrechen wollte. Nur kurz vor der Rückfahrt auf einer ohnehin recht geraden Strecke machte ich noch ein Bild von der schönen Hügellandschaft, die langsam in gedämpftes Licht getaucht wurde.
Das Zusatzinstrument ist übrigens ein Öldruckmesser, den ich wegen abnormalen Verhaltens kurzzeitig montiert hatte.